"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben." Wilhelm von Humboldt

Krebsvorsorge

Die Krebsfrüherkennungsuntersuchung wird jährlich ab dem 20. Lebensjahr empfohlen und beinhaltet den Abstrich vom Gebärmutterhals, das Abtasten von Blase, Gebärmutter und Eierstöcken und der Brust. Ab dem 50. Lebensjahr erfolgt außerdem zur Darmkrebsvorsorge die rektale Untersuchung und der Briefchentest auf Blut im Stuhl.

Mit Hilfe eines flyers bieten wir Ihnen folgende, individuelle medizinische Gesundheitsleistungen an, die von den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen einer Krebsvorsorge nicht erstattet werden.

Vaginalsonografie
Im Ultraschall von der Scheide aus lassen sich früh zum Beispiel Myome, Polypen, Organveränderungen, Zysten oder Knoten an den Eierstöcken erkennen

Brustultraschall
Zur Zeit erkrankt jede 7. Frau an Brustkrebs. Deshalb empfehlen wir den Brustultraschall, damit Zysten, Knoten und Karzinome der Brust früh entdeckt werden können. Das Mammografiescreening wird bei Nicht-Risikogruppen zwischen 50 und 70 Jahren von den Krankenkassen empfohlen und erstattet, beinhaltet jedoch keinen ergänzenden Brustultraschall. Die Brust wird beim Utralschall weder schmerzhaft gequetscht, noch handelt es sich um Strahlen, dennoch hat der Ultraschall eine hohe Auffindquote bei dichtem Drüsengewebe.

HPV-Test
Das Humane Papillomavirus ist sexuell übertragbar und wird zur Zeit durch eine veränderte Sexualität immer häufiger. Das Virus verursacht Infektionen und Zellveränderungen am Gebärmutterhals, die nicht spürbar sind und außerdem Feigwarzen. Zur Prophylaxe impfen wir die jungen Frauen zwischen 12 und 17 Jahren, die optimalerweise noch keinen Geschlechtsverkehr hatten. Bei Vorliegen des Virus sollten die Abstrichkontrollen viertel- bis halbjährlich erfolgen, um ein Fortschreiten einer Gebärmutterhalsentzündung verhindern und behandeln zu können.

Verbesserter immunologischer Stuhltest
Dieser Test auf Blut und Blutspaltprodukte im Stuhl ist im Vergleich zum herkömmlichen Briefchentest Haemocult einfacher und genauer und weist früh auf Auffälligkeiten des Darms hin. In diesem Falle überweisen wir Sie zur weiteren Abklärung zur Darmspiegelung zum Gastroenterologen.

Blasenkrebstest
Wir empfehlen diesen Urin-Eiweißtest bei familiärem Blasenkrebs, bei Raucherinnen und bei den Frauen, die häufig die Haare färben. Bei Harnblasenveränderungen, die noch keine Symptome machen, wird dieser Test schon früh positiv, so dass wir eine urologische Abklärung veranlassen.